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Mentale Gesundheit ist kein „Nice-to-have“, sondern Führungsaufgabe

Mentale Gesundheit ist längst kein reines Privatthema mehr. Sie ist zur strategischen Führungsaufgabe geworden. Gerade in Zeiten hoher Komplexität, ständiger Veränderung und wachsender Verantwortung.
Wer heute führt, steht unter Druck: Entscheidungen treffen, Menschen mitnehmen, Ergebnisse liefern. Das gelingt langfristig nur, wenn die eigene mentale Basis stabil ist.

Doch genau hier liegt ein Problem. In vielen Führungsetagen fehlt der Raum zur Selbstreflexion. Es wird organisiert, delegiert, kommuniziert, aber nicht hingeschaut. Nicht auf die innere Verfasstheit, nicht auf die eigenen Ressourcen, nicht auf Warnsignale. Stattdessen gilt es weiterzumachen und zu funktionieren. Bis es nicht mehr geht.

Was mentale Gesundheit wirklich bedeutet

Mentale Gesundheit ist mehr als Stressresistenz. Es geht um psychische Stabilität, emotionale Klarheit, kognitive Leistungsfähigkeit und vor allem um Selbstführung. Wer mental gesund ist, trifft überlegtere Entscheidungen, kommuniziert klarer, führt authentischer und bleibt dabei auch in schwierigen Situationen handlungsfähig.

Die Forschung ist hier eindeutig: Mentale Stärke lässt sich entwickeln. Zum Beispiel über Resilienztraining, wie es Satow (2015) beschreibt. Oder durch die gezielte Förderung psychologischer Ressourcen wie Selbstwirksamkeit, Optimismus, Hoffnung und Resilienz – auch bekannt als „PsyCap“. Studien zeigen, dass bereits kurze Interventionen (z.B. Coachingprozesse) einen messbaren Effekt auf diese Fähigkeiten haben.

Was mentale Gesundheit schwächt

Die Einflussfaktoren sind vielfältig und oft unterschätzt. Dauerstress, unklare Rollen, ungelöste Konflikte oder ständige Erreichbarkeit nagen an der inneren Stabilität. Hinzu kommt, dass viele Führungskräfte unter einer paradoxen Situation leiden. Sie gelten als stark, sollen Vorbild sein, Lösungen liefern und haben gleichzeitig kaum Raum für echte Selbstreflexion.

Das führt dazu, dass Belastungen lange ignoriert werden. Und wenn sie dann sichtbar werden, ist es oft zu spät: Burnout, gesundheitliche Krisen, Rückzug. Manchmal mit persönlichen, manchmal auch mit betrieblichen Konsequenzen.

In den letzten Jahren wurde in den Medien über mehrere bekannte Fälle berichtet: Führungspersönlichkeiten, Sportler, Musiker, die plötzlich ausfielen. Die monatelang nicht mehr arbeitsfähig waren. Die Fehler machten, weil sie innerlich überlastet waren. Die Namen sind bekannt und gerade deshalb müssen sie hier nicht genannt werden.

Entscheidend ist: Es hätte anders laufen können.

Was mentale Gesundheit stärkt

Zum Glück gibt es ebenso viele Wege, mentale Gesundheit gezielt zu fördern. Iindividuell und strukturell.

Ein Schlüssel ist Selbstführung. Wer weiß, was ihn stabilisiert, was ihn triggert und wo die eigenen Grenzen liegen, kann früher gegensteuern. Systemisches Business Coaching bietet hier einen wirkungsvollen Raum; nicht zur „Reparatur“, sondern zur Entwicklung.

Coaching bedeutet nicht Schwäche einzugestehen, sondern Verantwortung zu übernehmen. Für die eigene Haltung, für das eigene Verhalten, für das eigene Wohlbefinden. Und das wirkt sich unmittelbar auf die Führungsqualität aus.

Resilienztraining nach Satow zum Beispiel basiert auf der Idee, dass Menschen ihre Widerstandskraft durch Reflexion und neue Denkgewohnheiten stärken können. Es geht darum, Kontrolle zurückzugewinnen, Krisen als Lernchance zu begreifen und mit innerer Stabilität auf äußere Unsicherheit zu reagieren.

Auch Methoden aus der Positiven Psychologie, wie sie z. B. im PERMA-Modell (Positive Emotionen, Engagement, Beziehungen, Sinn, Erfolg) zum Einsatz kommen, stärken die mentale Grundverfassung. Gerade dann, wenn sie in Coachingprozesse integriert werden.

Und nicht zuletzt hilft systemisches Denken dabei, Muster zu erkennen, die eigene Rolle im größeren Zusammenhang zu verstehen und blinde Flecken aufzudecken, bevor sie zum Risiko werden.

Subtile Folgen mangelnder mentaler Gesundheit

Man erkennt sie oft nicht auf den ersten Blick. Aber sie wirken; still, schleichend, tiefgreifend. Eine Führungskraft, die innerlich angespannt ist, reagiert schneller gereizt. Sie trifft Entscheidungen aus dem Bauch heraus, obwohl es Analyse bräuchte. Sie zieht sich zurück oder wird kontrollierend, wo eigentlich Vertrauen gefragt wäre.

Und das bleibt nicht ohne Folgen: Teams werden unsicher, Kommunikation verflacht, Innovationskraft sinkt. Wer langfristig so führt, verliert Menschen und Perspektive.

In Coachings höre ich oft Sätze wie:
„Ich funktioniere nur noch.“
„Ich habe keine Freude mehr an meiner Aufgabe.“
„Ich weiß gar nicht, wie ich das alles schaffen soll.“

Das sind keine Schwächen. Das sind Warnsignale und eine Einladung, innezuhalten.

Warum Coaching ein guter Anfang ist

Coaching schafft genau den Raum, den Führung sonst oft nicht zulässt. Zeit zum Nachdenken. Raum für Klarheit. Gelegenheit zur ehrlichen Selbstbefragung. Und die Möglichkeit, neue Wege zu entwickeln,  jenseits von „so war’s schon immer“.

Ein guter Coachingprozess ist strukturiert, transparent und zielorientiert. Er bietet nicht nur Gespräch, sondern auch Methode. Erkenntnisse. Strategien. Und vor allem: Eigenverantwortung.

Wissenschaftlich belegt ist das längst. Zahlreiche Studien (u. a. Theeboom et al., Bachmann & Willermann, Sonesh et al.) zeigen die positiven Effekte von Business Coaching auf mentale Gesundheit, Führungsverhalten und Zufriedenheit. Und die besten Ergebnisse erzielen jene, die Coaching nicht als letztes Mittel nutzen, sondern als kontinuierlichen Entwicklungsraum.

Die stille Pflicht von Organisationen

Mentale Gesundheit ist auch eine Frage der Unternehmenskultur. Es reicht nicht, Resilienz auf die Einzelperson abzuwälzen. Wer gesund führen will, braucht auch ein Umfeld, das Selbstreflexion erlaubt. Das Austausch fördert. Und das nicht nur Ergebnisse, sondern auch Haltung honoriert.

Gerade kleine und mittlere Unternehmen sowie Organisationen im öffentlichen Dienst haben hier enormes Potenzial. Weil Wege kürzer, Entscheidungsstrukturen direkter und Veränderungen greifbarer sind.

Dort, wo Führungskräfte bewusst an sich arbeiten, verändert sich oft mehr, als man zunächst denkt: Teams werden stabiler, Konflikte lösbarer, Entscheidungen tragfähiger. Und das Unternehmen gewinnt – nicht nur an Leistung, sondern auch an Menschlichkeit.

Wer es versäumt, zahlt doppelt

Natürlich kann man weitermachen wie bisher. Probleme ignorieren, mentale Erschöpfung als Einzelfall abtun, Coaching für Luxus halten. Doch die Rechnung kommt, früher oder später. Und sie fällt meist höher aus, als eine rechtzeitige Investition in gesunde Führung.

Führungskräfte, die innerlich leer sind, können keine Orientierung geben. Keine Klarheit schaffen. Keine Menschen gewinnen. Und irgendwann verlieren sie nicht nur sich selbst, sondern auch ihr Team.

Deshalb braucht es heute mehr denn je Führungskräfte, die bereit sind, sich selbst ernst zu nehmen. Die Verantwortung nicht nur für ihre Aufgaben, sondern auch für ihr Innenleben übernehmen.

Wer das tut, setzt ein Zeichen, für Stärke. Für Zukunft. Für gesunde Wirksamkeit.

Lernen Sie mich kennen – Stefan Hirzel Business Coaching

 

Als systemischer Business Coach begleite ich Menschen, die mehr wollen als nur funktionieren. Die Verantwortung tragen und gleichzeitig den Wunsch nach innerer Stabilität verspüren.

Ich arbeite mit Führungskräften und Entscheidern aus KMUs und öffentlicher Verwaltung in der Region Stuttgart, aber auch darüber hinaus. Direkt im Unternehmen, online, hybrid.  Mein Coaching ist praxisnah, klar strukturiert und lösungsorientiert. Ohne Blabla. Aber mit Haltung.

Im Mittelpunkt stehen dabei Sie: Ihre Themen, Ihre Entwicklung, Ihre Führungswirksamkeit. Gemeinsam analysieren wir, was Sie stärkt, was Sie bremst und entwickeln konkrete Strategien für eine gesunde, souveräne Selbstführung.

Wenn Sie das anspricht: Lernen Sie mich kennen.
Ich freue mich auf ein unverbindliches Gespräch.

 

Fazit

Mentale Gesundheit in Führung ist kein Trend. Sie ist Voraussetzung für Klarheit, Stabilität und Zukunftsfähigkeit. Wer sich heute nicht um seine innere Verfassung kümmert, wird morgen kaum Orientierung geben können.

Doch der Weg zu mehr mentaler Stärke ist machbar – durch Selbstreflexion, durch Coaching, durch bewusstes Handeln.

Führung beginnt innen. Der erste Schritt ist, ihn zu gehen.

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